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Bundesfachschule für Werbetechnik  >>  1. Ausbildungsjahr

: : Kalenderprojekt der F1SL1T

Erst eins, dann zwei, dann drei . . .

Erst entwerfen, dann Entwürfe einscannen und weiterverarbeiten als Digitaldruck auf SK-Folie,
die Grundplatte und Schilder aus PVC-Hartschaum mit der CNC-Fräse ausfräsen und einlegen,
die SK-Folien aufkaschieren, das Halterungssystem aus Keilleisten vorbereiten und
gemeinsam montieren im Schülercafé: fertig ist der selbstgemachte Adventskalender der
Schülerinnen und Schüler des ersten Ausbilungsjahres der Schilder- und Lichtreklamehersteller!

Text und Fotos: Glaser / Hofmann_Dez. 2019

  

   

   

   

   

   

   

   

   

: : Buchstäblich fit

Schrift und Schreiben

Im 1. Ausbildungsjahr stand zunächst die geschichtliche Entwicklung des Schreibens
und der Schrift auf dem Programm. Anhand
typischer Buchstaben und Merkmale lernten
die Schülerinnen und Schüler Schriften zu erkennen und den entsprechenden
Stilepochen zuzuordnen. Danach wurde mit der Bandzugfeder ein selbst gewählter Text
in der Humanistischen Kursive geschrieben und auf einem größeren Format angeordnet. 

Text / Fotos: S. Hofmann / März 2019

                                                                 

: : Street Art als Inspirationsquelle für Schilder- und Lichtreklamehersteller

Die F1SL1T besucht das MAUSA in Neuf-Brisach

Schon der Ort des Museums für Urbane Kunst und Street Art (Musée d'Art Urbain et du Street Art, MAUSA)
ist spektakulär: Durch eine mit Graffitis verzierte Stahltür betritt man die von General Vauban,
dem berühmten Festungsbaumeister Ludwig XIV., erbauten Verteidigungsanlagen der alten Garnisonsstadt,
immerhin UNESCO-Weltkulturerbe. In den engen Gängen und Gewölben befinden sich die Arbeiten
zahlreicher namhafter internationaler Street Artists, und nur ab und zu erinnert ein Geschützfenster an den
ursprünglichen Zweck des Bauwerks.

Das erst 2018 eröffnete Museum ist ein Museum im Entstehen: Nach und nach werden Künstler*innen eingeladen,
die jeweils einen eigenen Raum gestalten. Comicartige Figürchen bevölkern den einen, aus Buchstaben gebildete
überlebensgroße Gesichter einen anderen Raum. Manche Künstler arbeiten dreidimensional, andere zeichnen
ganz klassisch mit Bleistift, sprühen Graffitis – mancher Wandschmuck verändert sich sogar unter Schwarzlicht – oder
hinterlassen wie der Schweizer Künstler Bustart ihren Arbeitstisch, auf dem feinsäuberlich alle Strafverfahren und
Bußgeldbescheide seiner Heimatstadt Basel versammelt sind, die er wegen Sachbeschädigung kassiert hat:
Ein Sprayerschicksal zwischen Gerichtssaal und Museum.  Besonders unterhaltsam sind die im ganzen Museum
verteilten kleinen Bauarbeiter des Belgiers Jaune in ihren orangefarbenen Westen, die auf Stromleitungen balancieren,
in Mauerritzen klettern oder neugierig in Lüftungslöcher starren. Als nächstes wird Cren, ein Berliner Street Artist,
seine Kunst im Museum hinterlassen: Ein 3D-Stadtplan der deutschen Hauptstadt, der teilweise virtuell übers
Smartphone erlebbar wird. Interessierte Auszubildende der BaMaLa konnten ihn gleich nach seiner Arbeit fragen,
da der Künstler zufällig zu Vorgesprächen vor Ort war.

Text: Tobias Lander / Sandra Wolters, Fotos: Tobias Lander, mit freundlicher Genehmigung MAUSA