Fachschule für Gestaltung  >>  Perspektive Handwerk Fachschultage der Sto-Stiftung

 

 

 

 

 

 

 

PERSPEKTIVE HANDWERK

Es geht um die Zukunft der Aus- und Weiterbildung der Schüler an deutschen Fachschulen und folglich um die beruflichen Perspektiven im Berufsfeld Farbe.
Im Herbst 2016 debattierten etwa 100 FachschülerInnen die Herausforderungen und Veränderungen, damit das Handwerk „Farbe“ attraktiv bleibt.
Sehen Sie in der Broschüre „Perspektive Handwerk“ (>>PDF) selbst.

 
Schulte Höping, 03/2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

: : Fachschultage der

STO-STIFTUNG IN FULDA


Im September 2016 nahm unsere Fachschule mit drei KollegInnen und den beiden Klassensprechern
der FGF2 an den Fachschultagen in Fulda teil, die von der Sto-Stiftung gefördert wurden.
Als weitere Fachschulen mit zweijähriger Fachschul-Ausbildung und dem Ausbildungsziel
„Staatlich geprüfter Techniker/ Gestalter“ waren Berlin, Hamburg, Hildesheim, Fulda (als Ausrichter
der Tagung, Chapeau, das war eine hervorragend organisierte Veranstaltung!), München und Stuttgart
mit dabei. Vorweg: diese Tagung war sehr gelungen. Als Ziele der Tagung waren ausgegeben:

: :  Die Fachschulen bilden ein Netzwerk zur Darstellung ihrer Fachlichkeit.
: :  Der gemeinsame Auftritt ermöglicht den Bekanntheitsgrad der Fachschulen zu erhöhen.
: :  Es werden die unterschiedlichen Schwerpunkte der Schulen verdeutlicht.
: :  Hochkarätige Referenten sollen in drei Schwerpunktthemen der Schulen einen Überblick,
übergeordnete Sichtweisen, Impulse sowie Herausforderungen zur Zukunft in Deutschland vermitteln.
: :  Studierende und LehrerInnen entwickeln daraus Leitsätze für die Zukunft des Berufs in der
Maler- und Lackiererbranche.
Zu den Themenschwerpunkten gab es drei Impulsreferate mit anschließender Diskussion:
: :  „Entwicklung von Beschäftigung und Employability in Deutschland – Wie ändert sich die
Arbeitsmarktfähigkeit im deutschen Handwerk?“ Frau Prof. Dr. Jutta Rump, Ludwigsburg.
: :  „Zukunft Deutschland – Wie tickt Deutschlands Jugend der Zukunft?“ Herr Prof. Dr. Klaus Hurrelmann.
: :  „Veränderung durch digitale Transformation und die damit einhergehenden dynamischen
Entwicklungen in Deutschland – Wie verändern sich Mobilität, Logistik und Arbeit in Deutschland?“
Herr Prof. Holger Jahn.
Die Veranstaltung endete mit der Erarbeitung und Präsentation von Zukunftsthesen.
Im folgenden zeugen die Statements zweier Fachschüler vom Nutzen dieser Tagung für unseren
beruflichen Nachwuchs:  
Tobias Hoppe:
Die Fachschultage in Fulda begannen mit einer angenehmen Anreise in ein schönes Hotel direkt am Bahnhof.
Der erste Tag bestand darin, sich kennen zu lernen. An einem schön gedeckten Abendtisch mit gemütlichem
Ausklang fand ich den ersten Tag gelungen. An den folgenden Tagen konnten wir drei sehr interessanten Vorträgen
über die Zukunft im Deutschen Handwerk zuhören und danach darüber diskutieren. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen.
Auch sehr gut gefallen hat mir die Exkursion zur Fa. LacTec in Fulda, bei der man hinter die Kulissen schauen
und interessante Abläufe sehen konnte, die man sonst nicht zu Gesicht bekommt. Die Zusammenarbeit der Schulen, Lehrer und aller Helfer war wirklich super. Ich konnte einige Gewinn bringende Kontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen.
Alles in allem kann ich die Fachschultage der Sto-Stiftung jedem weiterempfehlen, der einmal die Möglichkeit zur
Teilnahme hat.

Barbara Rößling:
Die Sto-Fachschultagung in Fulda war eine super Idee, denn durch dieses Zusammenführen der verschiedenen
Schulen ist ein Verbund zwischen den Schulen und den Schülern entstanden. Die Sto-Stiftung hat sich da nicht
lumpen lassen, sie hat uns allesamt, das heißt sechs Fachschulen mit insgesamt über 60 Fachschülern und Lehrern in einem Hotel untergebracht und versorgt. Die Verpflegung wurde von der Fachschule Fulda organisiert,
genauso auch der Tagungsablauf, der für manche ein wenig eng gestrickt war. Die Vorträge der einzelnen
Redner Dr. Rump, Dr. Hurrelmann und Prof. Jahn waren für uns Schüler sehr aufschlussreich: wie wird es zur Zeit
und wohl in Zukunft im Handwerk und in der ganzen Berufswelt aussehen? Zusätzlich wurden für die Schüler
einzelne Projekte, die an die Vorträge der Referenten angeknüpft wurden, durchgeführt. Die Projekte wurden mit
verschiedenen Methoden, wie zum Beispiel MindMapping (u.a. 635-Methode) nochmals inhaltlich vertieft.
Zum Schluss wurden dann in verschiedenen Mindmaps die erzielten Ergebnisse vorgestellt und am letzten Tag
der gesamten Gruppe vorgetragen.
Im Tagungsprogramm wurden verschiedene Exkursionen angeboten, aus denen die Teilnehmer wählen konnten.
Zum einen gab es eine Exkursion einer Industrielackiererei, zum anderen verschiedene Stadtführungen
und eine Baustellenbegehung der Fasanerie in Fulda, die eine Restaurierung der Ornamente des Barock/Rokkokos
bekommt. Es gab somit für jeden ein passendes und richtig gutes Angebot.
Es waren wunderbare und lehrreiche Tage in Fulda. Und man hat gute Kontakte knüpfen können, die hoffentlich
noch länger bestehen bleiben. Ein ganz dickes Dankeschön an die Fachschule Fulda als Ausrichter und an die
Sto-Stiftung, die der Organisator und Antreiber dieser Tagung war.  


Text: Schulte Höping, Bild: Hoppe und Schulte Höping 11/2016