Lackiererfachschule  >>  Part GmbH – Seminartag
   

 

Part GmbH – Keine Kompromisse bei der

Sicherheit eingehen und dabei Zeit sparen

Mit dieser Botschaft beschreibt die Firma part GmbH ihr ausgeklügeltes Programm
bei der Beseitigung von Unfallschäden.
Seit 10 Jahren pflegt die Lackiererfachschule engen Kontakt zur Firma part, was unter
anderem damit zusammenhängt, dass der Regionalverkaufsleiter und Anwendungstechniker,
Herr Robert Storz, seine Meisterprüfung an der Lackiererfachschule absolviert hat.

Unter der Bezeichnung „part GmbH“ verbergen sich die Firmen Bosch, SIA und Sika.
Herr Storz ist an der Fachschule ein gerne gesehener Gast, da er über eine mehr als 30jährige
Erfahrung im Karosserie- und Lackiererhandwerk verfügt und den angehenden
Fahrzeuglackierermeistern jährlich wiederkehrend das Thema Scheibenkleben und den
richtigen Umgang mit Dichtstoffen praxisnah vermittelt. Auch für die Reproduzierbarkeit von Steinschlagschutzstrukturen hat die part GmbH eine Systemlösung in ihrem Produktportfolio.


Das Besondere an der erfolgreichen part-Firmenphilosophie besteht darin, dass dieses Unternehmen
nicht nur in den Automobilwerken präsent ist, sondern die Erfahrungen beim Verarbeiten der
Klebe- und Dicht-Technologien bei der Automobilindustrie in ein praxisorientiertes Konzept für die Reparaturbetriebe im Karosserie- und Lackiererhandwerk weiterentwickelt. Dadurch wird sichergestellt,
dass nach einem Unfall der Originalzustand, zum Beispiel bei einer Scheibenverklebung, erreicht wird.

Leichtbau und neue Materialkombinationen stellen Karosserie- und Lackierfachbetriebe beim
Karosserieschutz vor immer neue Herausforderungen. Hinzu kommt, dass mit den neuen Fahrzeugen in Zukunft immer mehr Sensoren und Kameras auf den Markt kommen. Diese Assistenzsysteme
müssen nach einem Unfall im Bereich der Frontscheibe kalibriert werden und dabei muss der
Scheibenkleber zwischen der Scheibe und dem Scheibenrahmen durchgehärtet sein – das schreiben
bereits einige Automobilhersteller vor. Geht der Reparaturbetrieb fahrlässig mit dieser Vorgabe um,
können sich die an der Scheibe verbauten Assistenzen beim Bewegen des Fahrzeugs im schlimmsten
Fall verschieben und fehlerhafte Fahrfunktionen auslösen. Auch in der Regulierungspraxis der
Versicherungen wird die Durchhärtung der Scheibenkleber vor einer Assistenzkalibrierung gefordert.

Die part GmbH hat für zahlreiche Vorgaben aus der Automobilindustrie Systemlösungen parat,
die beim Konservieren, bei der Steinschlagsicherheit sowie beim Dichten, Kleben und Dämmen
das Erreichen des Originalzustands bei einer Unfallinstandsetzung gewährleistet.

Nach einer theoretischen Einführung vermittelte Herrn Storz in einer Praxisdemonstration wie
beim Austrennen einer Scheibe am Fahrzeug vorzugehen ist. Dabei stellte er auch gleich die aktuellsten Austrennwerkzeuge und Verklebematerialien für das Kleben von Frontscheiben an Pkws vor.
Künftige Jungmeister im Fahrzeuglackiererhandwerk müssen sich im Rahmen des Schadenmanagements
der Versicherungen nicht nur lacktechnisch gut auskennen, sondern auch im Bereich der Karosseriereparaturtechnik Bescheid wissen, damit die Kundenfahrzeuge nach den Vorgaben des
Herstellers repariert werden können.

Hier ein paar Schnappschüsse beim Austrennen und Verkleben einer Heckscheibe:

   

Nach dem Mittagessen ging es dann mit dem Thema Dichten weiter. Die part GmbH hat in ihrem Produktportfolio einen Dichtstoff im Programm, der direkt nach dem Dichtvorgang mit Basis- und Klarlack überlackiert werden kann. Dadurch hat der Unfallinstandsetzer einen großen Zeitvorteil gegenüber den herkömmlichen Dichtstoffen, die vor der Lackierung zuerst antrocknen müssen. Die Fachschüler konnten während der Praxisvorführungen auch selbst Hand anlegen und die Geräte, Klebe- und Dichtstoffe gleich ausprobieren.

Nach einem kurzweiligen Informationstag verabschiedete sich Herr Storz von den Fachschülern und wünschte ihnen ein gutes Ergebnis beim Ablegen ihrer Meisterprüfung.
Text: Thomas Wulff  Fotos: Thomas Widmann, Thomas Wulff, Mai 2017