Lackiererfachschule  >>  Infotag bei SATA
   

: :  Einzigartig und unverwechselbar

SATA PISTOLENTECHNIK




Es sind nur eine Handvoll Worte. Und doch bringen die Worte „Einzigartig und unverwechselbar“ auf den Punkt, mit welchen Beschichtungsergebnissen ein Praktiker beim Lackieren mit einer SATA Spritzpistole rechnen kann.

   
Eine über Jahrzehnte bestehende Tradition und Zusammenarbeit zwischen dem schwäbischen Pistolenhersteller und der Lackierfachschule bringt es mit sich, dass die Fachschüler mit Ihren Fachlehrern im Rahmen des Vorbereitungslehrgangs zur Fahrzeuglackierer-Meisterprüfung nach Kornwestheim reisen, um sich über die neuesten Farbspritzgeräte und Lackiertechniken zu informieren.
   
Der diesjährige Informationstag begann mit einem umfassenden Fachvortrag des Schulungsleiters Jan Jiru Zanker, der die Teilnehmer zum Thema Druckluftaufbereitung, Atemschutz, Pistolentechnologie und Pistolenreinigung umfassend und kurzweilig durch den Vormittag begleitete.
Bei einem ausführlichen Betriebsrundgang konnten die Fachschüler sich ein Bild darüber machen, weshalb der Pistolenhersteller bei seinen Spritzgeräten über eine konstante Qualität verfügt. Das Zauberwort heißt „Syncro“, was bedeutet, dass alle Betriebsabläufe bei der Pistolengeräteherstellung systematisch organisiert sind. Sämtliche Bauteile einer Spritzpistole werden in der Produktion einer stetigen und strengen Prüfung unterzogen, damit frühzeitig erkannt werden kann, ob die herzustellenden Spritzgeräte die vorgegebene Qualität erreichen. Darüber hinaus staunten die Fachschüler auch nicht schlecht, über welche ausgeklügelte Logistik das Unternehmen SATA verfügt.
   
Im Praxisteil führten die Meisterschüler Spritzversuche mit der SATA Füllerpistole SATAjet® 100 B F RP sowie mit den SATA Decklackpistolen SATAjet® 5000 B HVLP/ RP durch. Während der Spritzarbeiten lernten die Fachschüler auch den Einsatz eines Materialdruckbehälters kennen. Als Spritzgerät eignet sich hierfür die SATAjet® 3000 K RP.
   
Im Zuge der Lackierarbeiten erläuterte der Praxistrainer Sebastian Gäbler wie man mit einer SATA Pistole einem Spritzmuster-Test durchführt und welche Bedeutung dieser Spritzmustertest vor dem Decklackauftrag hat. Für diesen Test stellt der Pistolenhersteller einen Papierbogen mit aufgedruckten Koordinaten namens CERT bereit. Das auflackierte Spritzbild auf dem Papierbogen lässt erkennen, ob die Pistole den beabsichtigten Spritzstrahl präzise ausbildet.

Des Weiteren hat der Praxistrainer auch eine Neuheit aus dem Hause SATA vorgestellt. Er präsentierte eine neue optionale Klarlackdüse, die 1,3cc für die SATAjet 5000 B RP, die eine feinere Zerstäubung bei der Klarlackapplikation aufweist und dabei die Materialverteilung anpasst. Dadurch erhält der Fahrzeuglackierer eine bessere Kontrolle bei der Anwendung komplexer Geometrien am Fahrzeug und bereits bei geringen Schichtstärken eine geschlossene Benetzung der Oberfläche.
   

Zwischen den umfangreichen Spritzarbeiten wurden die Pistolen immer wieder gereinigt. Für einen schnellen und sicheren Farbwechsel beim Einsatz von Einwegbechern zu gewährleisten, empfiehlt der Pistolenhersteller sein SATA® clean RCS™ compact Reinigungsgerät.

Gegen Ende der Informationsveranstaltung im SATA Trainingscenter waren die Meisterschüler nicht nur um einige Erkenntnisse bereichert – sie ließen auch durchblicken, dass sie ihren Spritzgeräten künftig mit einem höheren Qualitätsbewusstsein begegnen werden. 

Die Besuchergruppe bedankte sich am Nachmittag bei den engagierten Trainern Jan Jiru Zanker und Sebastian Gäbler für ihre Gastfreundschaft sowie für die erkenntnisreichen Vorträge.


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