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Fachschule für Gestaltung  >>  Karrieren made by bamala

 

: : Carolin Sutter

Karrieren made by bamala

Wir stellen hier in monatlichen Abständen ehemalige Fachschüler unserer Schule vor. Sie berichten rückblickend von ihren Schulerfahrungen, stellen ihre heutige berufliche Situation dar und äußern sich zur Bedeutung der Weiterbildungen in Bezug auf ihre berufliche Situation und Persönlichkeitsentwicklung.
Zudem geben sie Tipps an Berufsschüler, die sich Gedanken über ihren eigenen beruflichen Weg machen.

Unsere erste Alumni ist Carolin Sutter, die vor 4 Jahren ihre Prüfung als Maler- und Lackierermeisterin
und vor 3 Jahren ihre Prüfung zur Staatlich geprüften Gestalterin bestanden hat.

Wann haben Sie die Meister- und Gestalterprüfung absolviert?
•  Meisterprüfung Sommer 2014, Gestalterprüfung Sommer 2015.

Welche beruflichen Stationen haben Sie seither eingeschlagen?
•  Selbstständig als Gesellschafter/Geschäftsführer einer GmbH
im Maler- und Lackiererhandwerk seit Sommer 2015.

 

Wo sind Sie heute tätig?
•  Selbstständig als Gesellschafter/Geschäftsführer einer GmbH im Maler- und Lackiererhandwerk seit Sommer 2015.

Welche Karriere strebten Sie nach Ihrer Fachschulausbildung zunächst an? Was wurde daraus?
•  Selbstständig als Gesellschafter/Geschäftsführer einer GmbH im Maler- und Lackiererhandwerk.

In diesem Bereich bin ich immer noch tätig.
Welche Herausforderungen waren in der Fachschule rückblickend am größten?

•  Das Finden und Ausarbeiten des richtigen Themas für die Gestalterarbeit erwies sich als Herausforderung
aber man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben.

Welche Stolpersteine waren zu überwinden, welche Probleme zu lösen?
•  Es waren 3 Gewerke (Maler, Fahrzeuglackierer und Werbetechniker) in einer Klasse, was manchmal zu einem
kleines Chaos führte in Bezug auf den Unterrichtsstoff.

•  Von den anderen Gewerken die entsprechenden Anforderungen erfüllen (PC, Lackierungen, …)

Welche positiven Erfahrungen nahmen Sie aus der Fachschule mit?
•  Man konnte sehr viel von den anderen Gewerken lernen in Bezug auf Oberflächentechniken,
Gestaltung am PC, Materialkunde.
•  Die Klassengemeinschaft war sehr schön.
•  Die mündliche Gestalterprüfung bzw. das Vorstellen der Gestalterarbeit war sehr schön.

Was waren weniger positiver Erfahrungen?
•  Die Abschlussfeier hatte leider nicht ganz den Rahmen, den man sich gewünscht hätte.
Was war Ihre beste berufliche Entscheidung?
•  Das Absolvieren der Meister- und Gestalterprüfung.


Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
• Ich würde mir wünschen, dass das Handwerk, vor allem das Maler- und Lackiererhandwerk,
in der heutigen Gesellschaft wieder besser angesehen wird und in der Wirtschaft und Politik einen
höheren Stellenwert bekommt.

Wer hat Sie in Ihren beruflichen Zielen am meisten unterstützt?
•  Eltern und Ehemann, Sto Stiftung.

Was war hilfreich und nützlich?
• Gestaltungsarbeiten am PC, BWL (Angebot, Rechnung, Nachkalkulation),Oberflächentechniken und
Lacktechniken, Kommunikation.

Wie hat Ihnen die Fortbildung hinsichtlich Ihrer Persönlichkeitsentwicklung und Selbstständigkeit etc. geholfen?
• Da man sowohl bei der Meisterprüfung/Meisterarbeit als auch bei der Gestalterprüfung/Gestalterarbeit
die Aufgaben und Vorgaben weitestgehend selbstständig bearbeiten und durchführen musste,
hat die Ausbildung mir in meiner Selbstständigkeit sehr geholfen.
 
Welchen Tipp haben Sie für Berufsschüler, die überlegen, was sie nach der Gesellenprüfung tun könnten?
• Auf jeden Fall als Geselle/Gesellin mind. Ein Jahr arbeiten, um Erfahrungen im Handwerk und auf
Baustellen zu sammeln, um die Selbstständigkeit zu fördern und in gewissem Maße „reifer“ für die neuen
Herausforderungen zu werden.
•  Meisterprüfung und Gestalterprüfung sind auf jeden Fall Optionen für alle, die in Ihrem beruflichen
Werdegang weiterkommen wollen. Es bietet perfekte Chancen und Grundlagen für ein anschließendes
Studium oder Selbständigkeit.

Welchen Rat haben Sie für die Fachschulen, um Nachwuchs zu gewinnen und dann zu fördern?
•  Werbung an allen Berufsschulen,
•  Möglichkeiten und Chancen aufzeigen,
•  Messe, Förderungen

Als Fazit:
Aus heutiger Sicht bin ich immer noch froh, die Entscheidung getroffen zu haben, die Ausbildung zum
staatlich geprüften Gestalter absolviert zu haben.
Zum einen kommt der „Titel“ bei vielen Kunden gut an und es wir häufig nachgefragt, zum anderen kann
ich vieles (Techniken, PC arbeiten, etc.) heute noch anwenden, auch in Bezug auf Unternehmensführung
und Beratung/Kommunikation.