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Lackiererfachschule  >>  Infotag bei SATA

 

SATA: Mit dem „X-Düsensystem“ der Zukunft entgegen 

Traditionell besuchen die Lehrer und Fachschüler der Lackiererfachschule im Rahmen des
Vorbereitungslehrgangs zur Meisterprüfung den Lackierpistolenhersteller, um sich über
die neuesten Spritzgeräte und Lackiertechniken zu informieren.
Der diesjährige Besuch stand in erster Linie unter dem Zeichen des „X“. Gemeint ist die Neuentwicklung
des sparsam und leise angepriesenen neuen X-Düsensystem der SATAjet® X 5500 RP-Pistole.


   


Nach einer theoretischen Einführung von Seiten Herrn Zanker, der über den neuen Standard bei
der HVLP und RP-Technologie referierte, verdeutlichte Herr Thorschmidt im Praxisteil, was die SATA
mit der neuen Technologie dem Lackierfachmann ermöglichen will. Der Lackierfachmann soll künftig
bewusst entscheiden können, ob er eine „I“ oder „O“ Strahlform bei seinen Lackierarbeiten bevorzugt.

    


„O“ - Düsensätze eignen sich für Lackierer, die eher eine schnelle Pistolenführung bevorzugen,
hingegen die „I“-Düsensätze sich für Lackierer eignen, die eine langsamere Pistolenführung gewohnt sind.
Die neue Technologie gibt es für die beiden bewährten Technologien (HVLP und RP).

Mit aufsteigender Düsengröße in der jeweiligen Technologie (HVLP/RP) und Strahlform ("I" oder "O")
steigt auch der Materialauswurf konstant, verspricht der schwäbische Pistolenhersteller. Das bedeutet,
dass auch die jeweilige Strahlhöhe und -breite über das gesamte Düsengrößen-Spektrum gleich bleiben.

Beide SATA-Experten sind ausgewiesene Profis, die unseren Fachschülern vielfältige Hintergrundinformationen
nahe brachten, die die Meisterschüler in ihrer späteren Praxis gewinnbringend anwenden können.
Dabei unterstrich Herr Thorschmidt mit seiner unverwechselbaren Art auch immer wieder die Bedeutung
der Vorbildfunktion als Meister.  

Detaillierte Informationen zu den Themen Luftaufbereitung, Atemschutz und Spritzpistolentechnik rundeten
die theoretische – und praktische Schulung am Informationstag ab.

         

 

Im Zuge der Lackierarbeiten erläuterte der Praxistrainer Benjamin Thorschmidt wie man mit einer
SATA Pistole einen Spritzmuster-Test durchführt und welche Bedeutung dieser Spritzmustertest vor dem
Decklackauftrag hat. Für diesen Test stellt der Pistolenhersteller einen Papierbogen mit aufgedruckten
Koordinaten namens CERT bereit. Das auflackierte Spritzbild auf dem Papierbogen lässt erkennen,
ob die Pistole den beabsichtigten Spritzstrahl präzise abbildet. Im Praxisteil führten die Meisterschüler
Spritzversuche mit der SATA Decklackpistole SATAjet® X 5500 RP-Pistole durch.

          

   

 

Zwischen den umfangreichen Spritzarbeiten wurden die Pistolen immer wieder gereinigt.
Um einen schnellen und sicheren Farbwechsel beim Einsatz von Einwegbechern zu gewährleisten,
empfiehlt der Pistolenhersteller sein SATA® clean RCS™ compact Reinigungsgerät.

„Genau“, bedeutet bei SATA „ganz genau!“
Bei einem ausführlichen Betriebsrundgang konnten die Fachschüler sich ein Bild darüber machen,
weshalb der Pistolenhersteller bei seinen Spritzgeräten über eine konstante Qualität verfügt.
Das Zauberwort heißt „Syncro“, was bedeutet, dass alle Betriebsabläufe bei der Pistolengeräteherstellung
systematisch organisiert sind. Sämtliche Bauteile einer Spritzpistole werden in der Produktion einer
stetigen und strengen Prüfung unterzogen, damit frühzeitig erkannt werden kann, ob die herzustellenden
Spritzgeräte die vorgegebene Qualität erreichen.

   

 

Gegen Ende der Informationsveranstaltung im SATA Trainingscenter waren die Meisterschüler
wie immer um einige Erkenntnisse bereichert und bestens darüber informiert, welches Werkstattequipment
ihre künftigen Mitarbeiter benötigen, um hochwertige Lackierarbeiten abzuliefern.

Die Besuchergruppe bedankte sich am Nachmittag bei den engagierten Trainern Jan Jiru Zanker und
Benjamin Thorschmidt für ihre Gastfreundschaft sowie für die erkenntnisreichen Vorträge.

Text und Fotos: Thomas Wulff / 01_2019