Deutsches Schilder- und Lichtreklame Museum

: :  Die Fundgrube“

Neuzugang im Museum

Das Deutsche Schilder- und Lichtreklame-Museum  freut sich über einen Neuzugang im Museumsbestand:
Annemarie Friedrich, Schwägerin von Ulrich Suckow, dem verstorbenen Inhaber des Bastel- und Geschenkladens
„Die Fundgrube“ in der Dinglinger Hauptstraße 1, vermachte den geschmiedeten Ausleger und die vergoldete
Fassadenbeschriftung nach dem Verkauf des Hauses an das kleine Lahrer Museum.
„Mein Schwager schaut jetzt vom Himmel herab und findet: Das habt ihr gut gemacht“, freut sich Friedrich.
Ihr war es wichtig, dass von der 33-jährigen Geschichte des Geschäftes, das ihre Schwester und ihr Schwager
mit Leidenschaft geführt haben, etwas erhalten bleibt. Das muntere Männchen und die charakteristische Schrift,
eigens entworfen für die Fundgrube, wurden Mitte März von Schilder- und Lichtreklame-Meisterin Ingrid Bialek
und Handwerkskollegen Wilfried Masur fachmännisch demontiert und mit großem Dank ins Museum übernommen.
Dass dank der Sorgfalt der Besitzer auch noch die Planskizzen zu Schrift und Ausleger erhalten sind,
ist für das Museum ein seltener Glücksfall.

Text: Juliana Eiland-Jung / Fotos: Ingrid Bialek / 03_2018

     

  

Herr Masur und Frau Bialek bei der Einzelbuchstabendemontage. Frau Friedrich, Frau Bialek, Herr Masur.