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: :  FIT MIT GLASURIT

Wie wäre es, einmal mit „Lichtgeschwindigkeit“ zu arbeiten?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[  T E X T + F O T O S  
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Diese Frage stellten die Referenten bei der „FIT MIT GLASURIT“ Veranstaltung ihren Kunden an einem lauen Spätsommerabend im September an der Lackiererfachschule.

Der Schulleiter der Lahrer Fachschulen, Herr Ralf Dyck, begrüßte die Referenten zur Fachtagung und betonte in seiner Ansprache das gute Miteinander.
Auf der AGENDA standen die Arbeitsprozesse mit den aktuellen Produkten des westfälischen Lackherstellers. Highlight an diesem Abend war die praktische Vorführung des neuen grauen UV-Grundfüllers durch den Anwendungstechniker, Raimondo Cascina. Im Theorieteil stellte der Glasurit-Anwendungstechniker Helmut Gabler die Produktmerkmale des UV-Grundfüllers vor.
   

Für Werkstätten wird es immer wichtiger profitabel zu arbeiten, so Helmut Gabler, denn kleine bis mittlere Reparaturen gehören heute zu den häufigsten Reparaturanwendungen. Umfangreiche Lackieraufträge mit höherer Gewinnmarge gehören eher der Vergangenheit an.  Dieser Trend zu kleinen Lackieraufträgen wird sich noch weiter verstärken so der Trainer, denn die aktiven Sicherheitssysteme in Fahrzeugen verhindern in Zukunft immer häufiger ein größeres Lackreparaturvolumen. Hinzu kommen die umkämpften Stundenverrechnungssätze und Rechnungskürzungen der Versicherungen die es dem Anwender schwer machen profitabel zu arbeiten. An genau dieser Schnittstelle will Glasurit mit dem neuen UV-Grundfüller punkten, so der Gebietsleiter, Jörg Jung.

Bei dem neuen Grundfüller setzt Glasurit auf die UV-A-Technologie. Eine spezielle Lampe sendet dabei langwelliges ultraviolettes Licht aus, die sogenannten UV-A-Strahlen. Diese Strahlen sorgen für eine schnellere Trocknung als alle anderen Wärmequellen, die in den Lackierwerkstätten gebräuchlich sind – der Grundfüller trocknet also buchstäblich in Lichtgeschwindigkeit. Mit dem neuen Grundfüller und der UV-A-Technologie können Lackierwerkstätten im Vergleich zur Ofen- und zur Infrarot-Trocknung noch einmal deutlich Energiekosten und Trocknungszeit einsparen. Ein separater Arbeitsbereich in der Werkstatt ist ebenso wenig notwendig wie das Tragen eines Schutzanzugs. Bei der Arbeit reichen eine Schutzbrille und normale Schutzhandschuhe vollkommen aus.

 

 

 

 

  Glasurit will mit dem neuen UV-Grundfüller Prozesszeiten verkürzen sowie Energiekosten und Abfall nachhaltig einsparen. Der UV-Grundfüller bietet einen ausgezeichneten Korrosionsschutz auf blankem Metall und lässt sich nach einem vorab applizierten Kunststoffhaftgrund auch auf Kunststoff einsetzen.

Mit der  für Glasurit entwickelten UV-A-Lampe lässt sich eine 1 Quadratmeter große UV-Grundfüllerfläche in einem Arbeitsgang trocknen, so der Gebietsleiter der Herkules Hebetechnik GmbH, Herr Hans-Jürgen Dollmann. Keine andere UV-A Lampe hat sich zuvor für solch große zu trocknende Füllerflächen empfohlen. Nach 5 minütiger UV-A-Trocknung kann der UV-Grundfüller dann ohne Abkühlzeit sofort geschliffen werden.
An diesem Abend kam auch das gesellige Beisammensein nicht zu kurz. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Im Anschluss daran wünschten die Initiatoren den Anwesenden einen unfallfreien Nachhauseweg.