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Fachschule für Gestaltung  >>  Exkursionen

 

 

: :  F1SL1T und FGF2 lernen Designklassiker und moderne Architektur kennen

Exkursion ins Vitra Design Museum, Weil am Rhein

Nach dem Besuch des Schaudepots, wo die Geschichte des Möbeldesigns anhand
berühmt gewordener Sitzmöbel nachvollzogen werden konnte, nutzten die Schüler die
Gelegenheit im sogenannten ‚Lab‘ innovative Materialien und Techniken der
Produktentwicklung kennen zu lernen: Von Thonets Kaffeehausstuhl von 1859,
der wie heute bei IKEA in Einzelteilen zum Selbstaufbau versandt wurde, bis hin zu
modernsten aufblasbaren Hockern aus Edelstahlblech war viel Interessantes zu entdecken.
Danach folgte der Besuch einer Ausstellung zum Werk und Schaffen des
wegweisenden Designers Victor Papanek. Für Papanek war Design prinzipiell politisch,
er beschäftigte sich mit sozialen und ökologischen Zusammenhängen, schuf Produkte für
die sog. „Dritte Welt“ und begriff sich als Teil eines großen kreativen Netztwerks, lange
bevor man die heutigen Möglichkeiten der social media nutzen konnte.

Höhepunkt war die Architekturführung über das Werksgelände von Vitra, wo alle Gebäude
von Stararchitektinnen und -architekten entworfen wurden: Von Jean Prouvés Tankstelle
und Zaha Hadids Feuerwache über die Bauten von Herzog / de Meuron, die auch die
Elbphilharmonie in Hamburg geplant haben, bis zu Tadao Andos zwischen alten
Kirschbäumen halb im Erdreich versenkten Konferenzpavillon reihte sich ein Architekturjuwel
ans andere.
Abschließend konnten die Schülerinnen und Schüler noch die aktuellen Produktlinien
des Weiler Möbelherstellers Vitra – viele Produkte sind  Klassiker des Möbeldesigns,
die bis heute beliebt sind – in Augenschein nehmen. Insgesamt fanden die Schülerinnen
und Schüler der BaMaLa die Exkursion rundum gelungen, oder im O-Ton:
„Alles in allem ziemlich geil!“.

Text/Fotos_T. Lander_12/2018

 

: : Exkursion nach Stuttgart

Wissen und Erfahrung sind die

Puzzlestücke für kreative Leistungen.

Wer Materialien nicht kennt oder diese nicht einzusetzen weiß, der hat weniger Möglichkeiten
in der Umsetzung als Gestalter, Entscheider oder Berater in Industrie und Handwerk.
Um diesen Wissenshunger zu stillen haben sich die angehenden Meister der Schilder- und
Lichtreklame sowie die Schüler der Fachschule für Gestaltung aufgemacht um eine Kombination
aus materialAUSSTELLUNG und materialDATENBANK für Planer und Gestalter in
Stuttgart anzusehen
.


Die Firma raumPROBE bietet mit mehr als 10 Jahren Existenz eine der umfassendsten Stoffsammlungen,
mit bislang über (wechselnden) 50.000 Mustern. raumProbe ist regelmäßig auf Sonderschauen, Messen
und mit internen und externen Seminaren durch seine Materialkompetenz vertreten. Die angehenden Schilder- Lichtreklameherstellermeister und die Fachschule für Gestaltung in Lahr folgten dem Ruf der Inspiration
und verbrachten nach zweistündiger Anfahrt knapp 3 Stunden zur Recherche, Erkundung von Haptiken und
Oberflächengüten sowie dem Kennenlernen neuer Materialwelten.
Eine kurze Einführung durch Andreas Häußler erleichterte das Finden und Deuten. Die kreativen Nischen
mit dutzenden von Mustern luden zum Ausprobieren und Nachdenken ein. Abschließend wurden noch die
Recherchemöglichkeiten in der kostenfreien Onlinedatenbank erläutert die 2016 über 12.000 angemeldete
User verzeichnete. Auch hier findet sich geballtes Materialwissen über materialWUNDER, materialNEUHEITEN,
materialNEWS, materialLEXIKA, Events und vieles mehr.


Einige Schülerstatements:

>> Der Ausflug zu raumPROBE war sehr informativ und durch die Zahl der Produkte und Materialien interessant.
Ich konnte viele neue Materialien kennen lernen und werde diese ggf. in meiner Gestalterarbeit nutzen.
(Phillip Lüsldorf)


>> Ich war fasziniert was für verschiedene Materialien es gibt. Zum momentanen Zeitpunkt kann ich mit der
Vielfalt noch nichts anfangen. Allerdings glaube ich, dass mir der Besuch in der raumProbe
im Meisterstück weiterhelfen kann. Vielleicht finde ich ein besonderes Material, das zum Meisterstück passt.
(Katharina Knabe)


>> Die Ausstellung war sehr sehr vielfältig und interessant. Die Menschen/Angestellten waren uns gegenüber
sehr offen und es standen uns alle Informationen offen, die Eindrücke waren für die Gestalterarbeit richtig spannend.
(Friederike Enderle)

>> Ein Ausflug mit kreativem Input. (Jakob Gommel)

>> Für den Bereich Werbetechnik waren viele Materialien uninteressant, dennoch war es ein spannender Ausflug.
Viele Materialien bleiben im Hinterkopf, falls ein Kunde in Zukunft eine ausgefallene Lichtwerbung haben möchte.

Materialien zu verwenden und gleichzeitig den Kontakt zu haben wo man die Materialien zur Verfügung
gestellt bekommt. (Oliver Frankowski)

>> Ich fand den Tag gestern sehr interessant, da man viele neue Werkstoffe kennengelernt hat.
Das Schöne daran war, dass man die Werkstoffe anfassen konnte und Informationen darüber erhalten konnte. 
(Laura Moors)

Text und Fotos: Diefenbach / Oktober 2018