Lackiererfachschule  >>  3M Projekttag
   

 

3M – Der Multitechnologiekonzern schafft Mehrwert durch Wissen

Sagen Sie uns, wer Sie sind. Und wir sagen Ihnen, wie Sie Ihr Leben im Werkstattalltag erleichtern.
Mit dieser Botschaft wendet sich die Firma 3M an ihre Werkstattkunden. Der Multitechnologiekonzern 3M
wurde 1902 in Minnesota, USA, gegründet und zählt heute zu den innovativsten Unternehmen weltweit.

Das Geheimnis der erfolgreichen 3M Firmenphilosophie besteht darin, dass dieses Unternehmen nicht nur
Produkte kreiert, sondern mit ihren Mitarbeitern disziplinübergreifend überall auf der Welt zusammenarbeitet,
um eine gute Idee aus dem karosserie- und lackverarbeitenden Gewerbe in ein praxisorientiertes Konzept
für die Werkstatt umzusetzen. Das Ganze nennt die 3M dann WOK (= Werkstattoptimierungskonzept).

Das Werkstattoptimierungskonzept spielt insofern eine gewichtige Rolle, weil die Regulierungspraxis mancher
Versicherungen die Fachbetriebe im Unfallreparaturgeschäft dazu zwingt auf die Kostenbremse zu drücken.
Außerdem erwarten die Versicherungen von ihren Werkstattpartnern eine gleichbleibende Reparaturqualität.
Im Klartext heißt das, dass die Karosserie- und Lackierfachbetriebe Einsparpotenziale im alltäglichen
Reparaturablauf nutzen müssen, um bei knapp kalkulierten Stundenverrechnungssätzen noch Erträge zu erzielen.

Seit über 20 Jahren pflegt die Lackiererfachschule in Lahr enge Kontakte zum Geschäftsbereich Autoreparatur-
Systeme. Mitte Februar waren die beiden Trainer, Frau Annika Habicht und Herr Bernd Fischer an der
Lackiererfachschule zu Gast, um im Meistervorbereitungslehrgang über aktuelle Themen und Neuheiten aus der
Karosserie- und Lackiervorbereitungspraxis zu berichten.
Herr Fischer führte am Infotag durch das Programm, in dem er den Fachschülern anschaulich und verständlich
den Schleif-, Spachtel-, Abdicht- und den Füllerprozess aus dem 3M Werkstattoptimierungskonzept erläuterte.

 

 


 




 


Nach der theoretischen Einführung vermittelten die beiden Anwendungstechniker den Meisterschülern in Praxisdemonstrationen die Trainingselemente Spachteln mittels Dynamischem Mischsystem, die Lackiervorbereitung mittels Accuspray und den Trockenendschliff. In jedem Kapitel gab es für die Meisterschulabsolventen wichtige Impulse für ihre bevorstehende Prüfung. 

 

 


 



 


Der DMS Universalspachtel zeichnet sich durch eine softe Konsistenz aus und ist besonders leicht zu verarbeiten.
Er weist kurze Trockenzeiten auf und eignet sich bestens für den letzten Spachtel-Bearbeitungsschritt.
Die Fachvorträge und Praxisdemonstrationen waren für uns aus mehrerer Hinsicht interessant, so lautete das Fazit
der Fachschüler.
Für viele war neu, dass es eine Accu-Spray-Pistole mit integriertem Druckbecher gibt, mit der man die Struktur von
Dämmschutzmaterialien reproduzieren kann.

 

 


 



 
 

 


 



 
 

 


 


 
Die Meisterschüler waren bis zum Ende der Veranstaltung interessiert und aktiv bei der Sache, so dass man sich in freundlicher Atmosphäre voneinander verabschiedet hat.  
Text und Fotos: Thomas Wulff / Feb. 2018